Aktivitäten

Auf Robin Hood's Spuren

Das diesjährige Ferienprogramm der Feuerwehr Reichenkirchen stand heuer im Zeichen von Robin Hood. Insgesamt 20 Kinder und Jugendliche im Alter von neun bis vierzehn Jahren konnten sich auf die Spuren des Helden begeben und ihre Zielgenauigkeit mit Pfeil und Bogen unter Beweis stellen. 

Während des dreistündigen Programms standen den Buben und Mädchen neben den Betreuern der Freiwilligen Feuerwehr Reichenkirchen fünf fachkundige Mitglieder der Langenpreisinger Bogenschützen mit Rat und Tat zur Seite. Nach einer Einführung, bei der ihnen einige Regeln und die Handhabung des Bogens erklärt wurden zielten die jungen Sportler auf Luftballons, die zuvor an den acht Meter entfernten Zielscheiben in der Schützenhalle in Langenpreising angebracht wurden. Neben Pfeil und Bogen ist auch der Armschutz ein wichtiger Bestandteil der Sportausrüstung. Auf diese Weise kann blauen Flecken vorgebeugt werden. Neben Kraft erfordert der Sport auch Konzentration, Ruhe und Disziplin. Alle Teilnehmer haben diese Voraussetzung erfüllt und beachtliche Ergebnisse erzielt.

Im Anschluss stärkten sich die Kinder und Jugendlichen bei Hot Dogs und einem kühlen Eis im Reichenkirchner Feuerwehrhaus.

 

Dorffest 2018

Am 5. August feierte die Freiwillige Feuerwehr Reichenkirchen bei Kaiserwetter ihr traditionelles Dorffest.

Knusprige Steckerlfische, Steaks und Schaschlik waren der Renner. Zum Kaffee gab es hausgemachte Kuchen und Torten.

Vorstand Andreas Mayr freute sich neben Bürgermeister Hans Wiesmaier und den Gemeindebürgern auch den neuen Pfarrvikar Edward Stupak begrüßen zu dürfen.

Nach einer Baderunde am Nachmittag blühte das Fest am Abend wieder auf.

Ein weiteres Highlight war die Tombola. Hier gewann Rita Petermeier aus Reichenkirchen den ersten Preis, einen 100€ Gutschein der Metzgerei Rampf aus Maria Thalheim. Christian Zollner aus Harham und Franz Pauli aus Reichenkirchen freuten sich über ein 20l-Fass Bier und eine Schoko-Sahne-Torte. Für die Kinder stand eine rot-weiße Feuerwehrhüpfburg bereit.

 

150-jähriges Gründungsfest der FF-Wartenberg

Vom 8.-10. Juni 2018 feierten unsere Kameraden aus Wartenberg deren 150-jähriges Bestehen.

Auch wir folgten der Einladung zum Festsonntag. So starteten wir mit einem Weißwurst-frühschoppen in den Tag. Den Festzug durch den Markt zur Kirche begleiteten die Strogntaler Musikanten. Pfarrer Gregor Bartkowski hielt einen wundervollen Gottesdienst und durfte das neue Banner für die Vereinsfahne weihen. Nach dem Gottesdienst führte uns die Blaskapelle wieder zurück ins Festzelt.

 

Der ganze Bericht unter:

https://www.merkur.de/lokales/erding/wartenberg-ort377244/150-jahre-feuerwehr-wartenberg-gemeinsam-helfen-verbindet-9939449.html

 

Fronleichnam 2018

In diesem Jahr fand der Fronleichnamsgottesdienst mit anschließender Prozession durch die Altbausiedlung am Sonntag den 03.06. statt. Wir nahmen mit 15 Feuerwehrlern in Uniform inkl. Fahnenabordnung teil. Anschließend durften wir auch in diesem Jahr die Bewirtung des traditionellen Frühschoppens übernehmen. Kühle Plätze im Pfarrheim, sowie sonnige Sitzgelegenheiten im Garten waren gleichermaßen begehrt. Insgesamt folgten ca. 250 Leute der Einladung

Ausflug FFW & Schützenverein

Der diesjährige Ausflug führte uns am 26.05.2018 früh morgens Richtung Schwaiganger.

Am Hubersee-Stüberl in Penzberg genossen wir bei tollem Ausblick einen kleinen Frühschoppen.

In Schwaiganger angekommen führte uns Reiner Klein durch das Haupt- und Landgestüt. Er berichtete allerhand aus der Geschichte des Gestüts, dem Zuchtprogramm und wie es in Zukunft weitergehen wird. Die 850ha Besitz konnten wir leider nicht genau unter die Lupe nehmen, aber die Ställe mit den preisgekrönten Pferden, sowie die prunkvollen Geschirre und historischen Kutschen waren ein besonderer Anblick.

Nach dem Mittagessen ging es für uns weiter ins Kloster Ettal. Hier besichtigten wir die Landesausstellung „Mythos Bayern“, in der wir bayerische Originale und viele andere interessante Dinge aus der Geschichte Bayerns kennenlernen durften. Mittelpunkt der Führung waren Märchenkönig Ludwig und seine Traumschlösser.

Auf der Rückfahrt kehrten wir im Bräustüberl Aying ein um den Tag ausklingen zu lassen.

 

Ehrung für Bürgermeister Wiesmaier

Bei der Versammlung im Gasthaus Strasser in Bierbach wurde unserem Gemeindeoberhaupt eine Ehrung durch Feuerwehrverantwortliche zuteil.
Aus den Händen von Kreisbrandrat Willi Vogl in Begleitung der Kommandanten unserer drei örtlichen Feuerwehren wurde ihm die Bayerische Feuerwehr –Ehrenmedaille vom Landesfeuerwehrverband Bayern e.V. verliehen. Wiesmaier erhielt diese hohe Auszeichnung „in Anerkennung und Würdigung hervorragender Leistungen auf dem Gebiet des Feuerwehrwesens“.
In seiner Laudatio würdigte der Kreisbrandrat die gute Zusammenarbeit mit dem Fraunberger Bürgermeister auch in seiner Eigenschaft als Bürgermeistersprecher des Landkreises und bezeichnete Hans Wiesmaier als „einen Menschen, mit dem man reden kann!“.

 

Text/ Foto: R. Hackl
v.l.n.r.: 1. Kommandant FF-Reichenkirchen Rudi Pfeil, 1. Kommandant FF-Fraunberg Georg Daschinger, Kreisbrandrat Willi Vogl, 2. Kommandant FF-Maria Thalheim Roman Auer, 1. Kommandant FF-Maria Thalheim Harald Eberl, Kreisbrandmeister Franz Ganslmaier, 2. Kommandant FF-Reichenkirchen Tobias Lüttich

 

 

Vogl nutzte die Gelegenheit und bedankte sich bei den über 3.500 aktiven Feuerwehrleuten des Landkreises, die im letzten Jahr bei 3.160 Einsätzen mehr als 30.000 Einsatzstunden (ohne Übungsstunden) eingebracht hätten. Sorgen bereiteten dem obersten Feuerwehrverantwortlichen des Landkreises die Tatsache, dass immer mehr Feuerwehrleute aus beruflichen Gründen tagsüber nicht als Rettungskräfte vor Ort zur Verfügung ständen. Die sogenannte „Tagesalarmsicherheit“ sei deshalb oft nur schwer erreichbar. Umso mehr freute sich der Kreisbrandrat darüber, dass viele Frauen den Dienst bei der Feuerwehr antreten und so mithelfen, die Einsatzbereitschaft unter Tags zu gewährleisten.

 

Dienst- und Jahreshauptversammlung 2018

Am 19. März 2018 fand im Gasthaus Rauch die Dienst- und Jahreshauptversammlung der Freiweilligen Feuerwehr Reichenkirchen statt. Neben den positiven Berichten über das vergangene Jahr durften Kommandant Rudi Pfeil und Vorstand Andreas Mayr Ehrungen verdienter Mitglieder vornehmen.

Sehr zufrieden mit seiner Mannschaft zeigte sich Pfeil in seinen Ausführungen. Seine 59 Aktiven wurden zu insgesamt 13 Einsätzen gerufen und leisteten dabei 264 Stunden. Dass auch die Tagesalarmsicherheit gewährleistet ist, freute ihn ganz besonders. Sehen lassen kann sich auch der hohe Ausbildungsstand. Von den Aktiven wurden 12 Übungen, monatliche Funkübungen sowie Aus- und Fortbildungen im Landkreis sowie an den staatlichen Feuerwehrschulen absolviert. Zusammen mit den Arbeitseinsätzen und den Veranstaltungen der Jugendfeuerwehr wurden 2586 Stunden geleistet.
Zum 31.12.2017 zählt die FF Reichenkirchen insgesamt 68 Aktive. In der Altersklasse von 12 bis 17 Jahren sind es 19 Feuerwehrangehörige und von 18 bis 65 Jahren sind es 49.

Pfeil berichtet weiter, dass mittlerweile alle Aktiven mit einer neuen Schutzkleidung ausgestattet wurden. Auch der Umstieg auf die neuen Schutzhelme läuft nach Plan, so dass bis Ende des Jahres alle Aktiven mit neuen Helmen ausgestattet sind.

Er dankte seiner Mannschaft für ihren Einsatz und ihr Engagement und berichtete von der Beantragung der Ehrenamtskarte für seine Aktiven. Eine besondere Ehre war es für ihn, Anton Wenhart für 25 Jahre aktiven Dienst zu ehren.

Zur Freude von Jugendwart Günther Jungwirth und seinem Vize Sven Beinlich schlossen sich nach einem Schnuppertag im September 2017 gleich zwölf neue Mitglieder an. Seine derzeit 19 Jugendlichen haben im letzten Jahr 1295 Stunden geleistet. Jungwirth berichtete über die Anschaffung von einheitlichen T-Shirts für die Jugend. Neben vielen Aktivitäten war auch der Wissenstest, der erfolgreich absolviert wurde und seine junge Mannschaft dafür mit dem bronzenen Abzeichen belohnt wurde.

Vorsitzender Andreas Mayr berichtete ebenfalls über ein positives Jahr. Als Höhepunkt nannte er das 40. Dorffest. Zu diesem Jubiläum zog man zusammen mit anderen Vereinen zur Kirche, nach der Messe zog der Festzug zum Festzelt. Dort wurde das Fest gebührend gefeiert. Mayr mahnte die rasante bürokratische Entwicklung der vergangenen Jahre an, lobte aber die hierzu hervorragende Zusammenarbeit mit Bürgermeister Hans Wiesmaier und seiner Gemeindeverwaltung. „Danke, dass ihr hinter uns steht“. Er berichtete weiter von den Hochzeiten seiner Feuerwehrkameraden Stefan und Georg Zollner. In einer Gedenkminute wurde der langjährigen Vereinswirtin Erna Kreitner gedacht, die im Dezember verstorben war. Mayr sprach von der guten Seele des Vereins. Nach dem Rückblick auf den letztjährigen Vereinsausflug nach Miesbach zur Oberlandhalle, ins Kloster Benediktbeuern und das Freilichtmuseum Glentleiten, stellte er den diesjährigen Ausflug zum Landgestüt Schwaiganger und zur Landesausstellung Mythos Bayern zusammen mit den Frohsinn-Schützen vor. Mayr lobte den Zusammenhalt und das Engagement in seinem Verein und bezeichnete die geleistete Jugendarbeit als herausragend.

Kassier Manuel Schmidt präsentierte eine positive Bilanz. Diese wurde durch die Kassenprüfer bestätigt.

Bürgermeister Wiesmaier zeigte sich erfreut und stolz mit seiner Feuerwehr. „Dass es bei den Aktiven und beim Verein so gut funktioniert liegt an euch allen“. Er bedankte sich bei Kommandant Rudi Pfeil und Andreas Mayr, sowie der ganzen Mannschaft für die erbrachte Leistung.

Kreisbrandmeister Franz Ganslmeier überbrachte Grüße der Inspektion und berichtete über aktuelle Themen.

 

https://www.merkur.de/lokales/erding/fraunberg-ort377220/2586-stunden-fuer-sicherheit-buerger-9716819.html

 

Anton Wenhart wurde für 25 Jahre aktiven Dienst bei der Freiwilligen Feuerwehr Reichenkirchen geehrt. Von links: 1. Kommandant Rudolf Pfeil, 1. Bürgermeister Hans Wiesmaier, 1. Vorstand Andreas Mayr, Anton Wenhart, 2. Kommandant Tobias Lüttich, 2. Vorstand Martin Mayr und Kassier Manuel Schmidt.

 

 Bild: Obermeier

 

Neujahrsempfang der Gemeinde Fraunberg

Unter dem Leitfaden „Stark verwurzelt und heimatverbunden“ fand am 28.01.2018 der zweite Neujahrsempfang der Gemeinde Fraunberg statt.

Stellvertretender Bürgermeister Hans Rasthofer begrüßte und lobte die vielen anwesenden Gäste für deren Arbeit und Engagement.

Diakon Christian Pastötter hob die gute Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Kirche hervor und empfahl: „ mit bayerischer Gelassenheit und Bodenständigkeit an die Dinge heranzugehen“.

Jakob Schwimmer, Stellvertreter von Landrat Martin Bayerstorfer, nahm zu Angelegenheiten des Landkreises Stellung und appellierte an die Gemeinden, weiterhin zusammenzuhalten und gestellte Aufgaben gemeinsam zu lösen.

Staatsministerin Ulrike Scharf ermunterte: „Wir müssen weiter gemeinsam unsere Zukunft gestalten, stark verwurzelt und heimatverbunden.“

Des Weiteren beklagte sie die schleppende Regierungsbildung, lobte aber die sehr gute Bilanz des Freistaates Bayern bezüglich Arbeitslosenquote, Wirtschaftskraft und Bildung. „Wir sind so gut aufgestellt wie noch nie.“

Als einen der wichtigsten Punkte der Zukunft führte Ministerin Scharf „Natur und Naturschutz“ auf

„Boden und Wasser sind unsere wertvollsten Ressourcen und nicht vermehrbar, wir müssen sie für unsere Kinder und Enkel bewahren.“ Der Flächenverbrauch müsse eingedämmt werden.

Ein weiterer wichtiger Punkt sei der Klimawandel: „Wir müssen uns anpassen und darauf reagieren.“

Frau Scharf erörterte die Wichtigkeit des Ehrenamtes und einem funktionierenden Gemeinwesen.„Wenn es uns gut geht, lehnen wir uns gerne zurück“, mahnte sie, bekräftigte aber gleichzeitig, dass in Bayern 47 % ehrenamtlich engagiert sind - „und hier im Saal wahrscheinlich alle“, fügte sie als Reminiszenz an die Anwesenden hinzu.

Das Gemeindeorchester Fraunberg umrahmte die Veranstaltung mit klassischer Musik.

Hans Rasthofer äußerte zu Beginn den Wunsch eines regen Austausches untereinander, welchem beim Stehempfang am Ende der Veranstaltung nachgegangen wurde.

 

Kompletter Bericht:

http://www.fraunberg.de/buergerkommune/mitteilungen-buergerkommune/928-stark-verwurzelt-und-heimatverbunden-2-neujahrsempfang-der-gemeinde-fraunberg

 

Hochzeit des 1. Jugendwart

Am 02.12.2017 gaben sich unser Feuerwehrkamerad Günter und seine Moni das Ja-Wort vor Standesbeamten und Bürgermeister Hans Wiesmaier. „Zeit is wor´n“ sagen viele lachend dazu, denn die beiden sind am Tag ihrer Trauung auf den Tag genau 10 Jahre ein Paar. Freunde und Familie folgten der Einladung ins Gemeindezentrum Fraunberg um dieses wundervolle Ereignis mitzuerleben. Die Reichenkirchener Jugendfeuerwehr wollte ihrem ersten Jugendwart Günter mit einem Spalier eine besondere Freude machen, was auch sichtlich gelang.

Wir wünschen alles Gute!

 

Wissenstest der Jugendfeuerwehr

Am 1. Dezember 2017 wurde der Wissenstest der Jugendfeuerwehr Reichenkirchen im lokalen Feuerwehrhaus durchgeführt. Insgesamt 15 Buben und Mädchen im Alter von zwölf bis 16 Jahren stellten sich den kniffligen Fragen unter der Aufsicht von Kreisjugendfeuerwehrwart Martin Kowalski, Kreisbrandmeister Franz Ganslmaier, Vizebürgermeister Johann Rasthofer, Vorstand Andi Mayr, Kommandant Rudi Pfeil und Stellvertreter Tobi Lüttich.

Jugendwart Günter Jungwirth und sein Stellvertreter Sven Beinlich bereiteten den Nachwuchs bestens auf den Test vor, in dem die Themen Unfallverhütung, Persönliche Schutzausrüstung und Dienstkleidung behandelt wurden. Die Prüfung wurde in einen theoretischen und einen praktischen Teil gegliedert, wobei die Buben und Mädchen in der Praxis das korrekte Absitzen aus einem Löschgruppenfahrzeug unter Beweis stellen mussten.

Nachdem alle Teilnehmer den Wissenstest erfolgreich bestanden haben, lobte Johann Rasthofer die Jugendlichen für ihr Engagement und zeigte sich von der hohen Anzahl an Mitgliedern, die die Reichenkirchner Feuerwehr ehrenamtlich unterstützen, begeistert.

 

Aktivenfest 2017

 

Zum alljährlichen, internen Aktivenfest lud die Wehr am 25.11. ins Feuerwehrgerätehaus ein.

Der Einladung folgten rund 85 Jugendfeuerwehrler, Aktive und ehemals Aktive samt Partner.

Das Jahresabschlussfest findet unter ständig wechselnden Mottos statt. In diesem Jahr ging es „wuid“ her bei der „Wuidererparty“. Aufgrund der mühevoll angebrachten Dekoration lag ein herrlich frischer Waldduft im Saal. Als Hauptspeise gab es unter Anderem dem Wuiderers größten Rivalen, den Jäger, und das in Form von Jägerschnitzeln. Nach dem Festschmaus bedankten sich Kommandant Rudi Pfeil und Vereinschef Andreas Mayr für den Zusammenhalt in diesem Jahr. Franz Karbaumer konnte wegen besonderer Verdienste zum ersten Schaschlikmeister der Wehr ernannt werden. Immer für einen Spaß zu haben ist Ehrenvorstand Anton Maier, er kam spontan als „Wuiderer“ verkleidet und wurde nach eingehender Prüfung zum „Oberwuiderer“ ernannt.

Viele gemütliche und lustige Stunden rundeten den Abend ab.

 

Dorffest 2017

 

„Des kannt ma mia eigentlich a“, dachten sich 1977 die heutigen Feuerwehr-Ehrenvorsitzenden Georg Hintermaier und Anton Maier sowie die Ehrenkommandanten Georg Zollner und Franz Xaver Mayr. Das Reichenkirchener Dorffest war geboren. Heuer fand es zum 40. Mal statt.

 

Zum runden Geburtstag gab die „Alt-Reikirchner“ Blaskapelle musikalisch den Ton an. Sie führte nach dem Weißwurstfrühstück den Festzug zur Pfarrkirche St. Michael an. Nach dem Gottesdienst wurde es am Feuerwehrhaus gesellig. Schnell waren die Plätze belegt, das Essensangebot stellte alle zufrieden. Selbst vom nachmittäglichen Regen ließen sich die Besucher nicht abschrecken.

 

Zum Jubiläum hatte der Verein die neue Wartenberger Drehleiter, den HLF-Einsatzwagen der Erdinger Feuerwehr und vom Flughafen München einen Abrollbehälter mit Inventar zur Besichtigung organisiert. Die Gastgeber präsentierten ihren alten Leiterwagen und den Pumpenanhänger am Eicher-Traktor. Die Jugendfeuerwehr hatte eine Fotowand erstellt. Bei der Tombola gewann Stefan Nußrainer einen Metzgerei-Einkaufsgutschein, Familie Pfanzelt das 20-Liter-Bierfass und Franz Nett eine Torte.

 

Viele Attraktionen begleiteten das Dorffest in all den Jahren. Feuerwehr-Vorsitzender Andreas Mayr erinnerte an Kräftemessen zwischen Mensch und Traktor, das Bremswagenziehen und den Auftritt einer Vogelscheuche, die über die Geschehnisse im Ort bestens Bescheid wusste. Bürgermeister Hans Wiesmaier betonte die Integrationswirkung von Festen: „Eine offene Gesellschaft, des is des, was uns auszeichnet.“ (Thomas Obermeier)

 

Hollywoodluft schnuppern

 

Reichenkirchen/Grünwald – Licht, Kamera, Action: 30 Kinder aus der Gemeinde Fraunberg sind im Rahmen des Ferienprogramms der Freiwilligen Feuerwehr Reichenkirchen in die Rolle eines Filmstars geschlüpft. Die Nachwuchstalente machten sich gemeinsam mit fünf Betreuern auf den Weg zur Bavaria Filmstadt nach Grünwald und erstellten dort ihr persönliches Drehbuch. Workshopleiter Mark unterstütze die Kinder bei der Umsetzung ihres Krimis und stellte passende Kostüme zur Verfügung. Im Anschluss wurde die erste Szene des Kurzfilms „Happy Birthday“ gedreht. Die Geschichte handelt vom Geburtstagskind Johanna, das während ihrer Party entführt wird. Die Gäste entdecken einen anonymen Hinweis, in dem sie zur Zahlung von 200.000 Euro aufgefordert werden. Die geplante Geldübergabe scheitert jedoch, als der Entführer mit der Beute und Geisel Johanna flüchtet. Wachsame Polizisten sind auf den Fall aufmerksam geworden und konnten den Täter zur Strecke bringen. Bei der Verhaftung stellten die Beamten fest, dass es sich bei dem Kidnapper um Johannas Freund handelt, der sich mit seiner Liebsten ein neues, luxuriöses Leben auf Mallorca aufbauen wollte.

Nach dem zweistündigen Dreh wurden die jungen Schauspieler im Alter von neun bis 14 Jahren durch die Bavaria Filmstadt geführt. Dabei spazierten sie durch das Wikingerdorf Flake und besichtigten die Siedlung von Asterix und Obelix. Zahlreiche nationale und internationale Filmproduktionen sind auf dem Gelände des Hauptsitzes der Bavaria Film GmbH entstanden. Zu den berühmtesten Werken zählen „Das Boot“ und „Die unendliche Geschichte“. Am Ende des Tages erlebten die Nachwuchstalente die Prämiere ihres eigenen Krimis.

 

Gemeindemeisterschaft im Stockschießen

 

Die SG Reichenkirchen war dieses Jahr Veranstalter der jährlichen Gemeindemeisterschaften im Stockschießen. Mitmachen können traditionsgemäß Hobbymannschaften der Vereine, oder anderen Gruppierungen. Auch für die Feuerwehr Reichenkirchen ist die Teilnahme an der Gaudi mittlerweile eine Pflichtveranstaltung.

Während in der Vorrunde noch klar definierte Ergebnisse erzielt wurden, waren die Kämpfe am Finaltag schon um einiges anstrengender.

Wir dürfen uns über einen verdienten zweiten Platz freuen und gratulieren dem Turniersieger „Bergham“, sowie allen anderen Mannschaften.

 

Ausflug FFW & Schützenverein

 

Am 10. Juni fand der jährliche Vereinsausflug der Freiwilligen Feuerwehr Reichenkirchen zusammen mit den Frohsinn Schützen Reichenkirchen statt.

44 Personen folgten der Einladung und durften einen sehr interessanten und sonnigen Tag verbringen.

Der erste Weg führte uns nach Miesbach, wo wir die neu erbaute „Oberlandhalle“ des Zuchtverbandes Miesbach besichtigten. Verbandsvorsitzender Balthasar Biechl persönlich erzählte mit großer Leidenschaft allerhand Details rund um die Versteigerungshalle.

Gestärkt durch eine kleine Brotzeit ging die Reise weiter nach Benediktbeuern. Hier erwartete uns das 1250 Jahre alte Kloster. Pater Neuner lud zum Rundgang durch die alten Gemäuer und prunkvollen Säle des Klosters. Ein weiteres Highlight war die von Georg Asam wundervoll gestaltete Basilika. Pater Neuner erzählte interessantes aus der Geschichte des Klosters, sowie dem dortigen Leben damals und heute. Natürlich blieb auch noch Zeit für ein kühles Getränk im Klosterstüberl.

Nachmittags besuchten wir das Freilichtmuseum Glentleiten. Historische Bauernhöfe und Handwerksbetriebe werden von überall her mühselig abgebaut und hier auf einer Fläche von ca. 38ha wieder aufgebaut. Spannend war auch die alte landwirtschaftliche Maschinerie, an die sich sogar noch der ein oder andere der älteren Generation erinnerte.

Auf dem Heimweg stand das Ayinger Braustüberl auf dem Programm. Bayerische Spezialitäten und eine erfrischende Mass an einem schattigen Plätzchen im Biergarten des Stüberl´s rundeten den Tag ab. Sichtlich zufrieden kehrten wir zurück in die Heimat.

 

 

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